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Die erste Mannschaft in der Auftaktrunde der Landesliga Süd gegen den SK Freising mehr Ausdauer und Kampfgeist. Die Deutlichkeit des 5,5:2,5-Sieges täuscht etwas über die ausgeglichenen Chancenverhältnisse hinweg. Es lief gut an: Gerhard Spiesberger (Brett 8) war zwar stark favorisiert, aber in der Eröffnung tauschten die Spieler viel Material – mit einem baldigen Remis als Ergebnis (0,5:0,5). Patrick Bensch (Brett 2) startete mit den weißen Steinen einen spekulativen, aber völlig überraschenden Angriff mit Hilfe zweier Figurenopfer. Schwarz konnte die Gewinnstellung nicht verteidigen und musste aufgeben, nachdem Benschs Dame ins gegnerische Lager eingedrungen war (1,5:0,5).

Der Rottaler Neuzugang Karl-Heinz Jergler (Brett 7) musste sich gegen eine weiße Initiative am Königsflügel aufmerksam verteidigen. In der Schlußstellung willigte Jergler ins Remis ein, obwohl er die etwas bessere Stellung hatte (2,0:1,0). An den verbliebenen Partien schienen sich die Ereignisse positiv zu entwickeln. Hans Wagners (Brett 4) musste mit den weißen Steinen bereits vorsichtig spielen, um nicht in Nachteil zu geraten. Nach einem raumgreifenden Zug am Königsflügel bot er das Unentschieden an (2,5:1,5).

Ingo Walch (Brett 6) hatte vorerst nicht viel Freude mit seiner Weißpartie und musste einen Bauern opfern, um nicht gar einen Läufer zu verlieren. Mit aktivem Spiel gelang es Walch, den Bauern zurückzuerobern und ein vorteilhaftes Turmendspiel zu erreichen (3,5:1,5). Klaus Schwarzmeier (Brett 3) konnte aus dem Mittelspiel einen Mehrbauern ins Turmendspiel mitnehmen. Die Endspielstellung war in der Theorie möglicherweise remis, aber nach einer größeren Ungenauigkeit konnte Schwarzmeier gewinnbringend einen Freibauern schaffen (4,5:1,5).

Ein ähnliches Szenario spielte sich am ersten Brett ab. Martin Riedigers Mehrbauer im Turmendspiel sollte theoretisch nicht ausreichen zum Sieg. Nach einem Rechenfehler musste der Gegner einen Turm gegen einen Freibauern opfern. Riedigers König kam im Gegenzug rechtzeitig, um den feindlichen Freibauern abzufangen (5,5:1,5). Der Einstand von Andreas Wahrlich auf Brett fünf misslang, er musste sich seinem Gegner beugen (5,5:2,5).

Als Tabellenführer geht der SC Rottal-Inn am 11. November ins Heimspiel gegen den SC Dillingen. Ein Sieg gegen einen potentiellen Mitstreiter um den Klassenerhalt wäre wünschenswert. Aber die Saison ist noch jung, und beide Mannschaften hatten in der Saison 2017/2018 gezeigt, dass auch mehr (Platz 3 bzw. Platz 6) drin sein kann.

Der zweiten Mannschaft gelang in der Niederbayernliga ein knapper, verdienter Sieg. Einen vollen Punkt holte Andreas Nöhbauer (DWZ 1878) an Brett drei gegen den favorisierten gegen Horst Schmaus (DWZ 2013). Für einen ganzen Punkt sorgte auch Simon Rueß an Brett acht. Klaus Wiedmann und Andreas Siemens remisierten jeweils an Brett eins und zwei. Auch der Mittelbau zwischen den Brettern vier und sechs mit Reinhard Rund, Wolfgang Söder und Anto Deno ließ mit einem halben Punkt nichts anbrennen. Nur Josef König verlor an Brett sieben gegen Ortwin Bock.

In der Bezirksliga West gab es für die dritte Mannschaft zum Saisonauftakt eine 2,0:6,0-Niederlage gegen den TSV Ergolsbach. Die Mannen um Ernst Putz waren von der Papierform (durchschnittliche DWZ 1431 zu 1565) deutlich im Hintertreffen. Dies zeigte sich im Ergebnis. Ernst Putz und Georg Putz an den Brettern eins und zwei sowie Christian Putz (Brett fünf) und Jakob Schäfer (Brett sieben) holten ein Remis.

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