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Nach der richtungsweisenden Begegnung gegen den MSA Zugzwang 2 ist für die Rottaler Denksportler die Tabellenspitze außer Reichweite gekommen. Die 3,5:4,5-Niederlage lässt auf Platz 6 noch etwas Luft zum Abstieg, aber in den letzten drei Begegnungen ist noch ein Punkt notwendig. Gegen MSA Zugzwang 2 ging es durchwachsen los: Karl-Heinz Jerglers Gegner (Brett 7) schwächte nach der Eröffnung seine Bauernstruktur am Königsflügel. Nach einem Bauerngewinn war die Partie entschieden (1,0:0,0). Der ansonsten sehr kämpferische Andreas Wahrlich (Brett 5) gab eine ausgeglichene Stellung unentschieden (1,5:0,5). Ingo Walch (Brett 6) reagierte mit einer seltenen, aber spielbaren Variante gegen die Reti-Eröffnung. Im Mittelspiel stellte Walch seinen Läufer und Turm so ungünstig, dass sein Gegner auf taktische Weise einen entscheidenden Freibauern bilden konnte (1,5:1,5).

Patrick Bensch (Brett 2) hatte bereits eine gewonnene Stellung mit starkem Angriff. Die Partie drehte sich, als Bensch einen Springer opferte, in der Hoffnung, einen Bauern zu erobern. Der Rückgewinn des Materials hätte allerdings kombinatorisch einen Turm gekostet (1,5:2,5). Auch Gerhard Spiesberger (Brett 8) verfügte über eine Gewinnstellung im Doppel-Springerendspiel mit eigenen entfernten Freibauern. Er spielte zu zaghaft und erlaubte dem gegnerischen König rechtzeitig ins Zentrum zu wandern, was das Remis sicherte (2,0:3,0). Hans Wagner (Brett 4) ließ sich in eine seltenere Variante der Pirc-Verteidigung lotsen und verteidigte sich zu passiv. Sein Kontrahent konnte erfolgreich einen Bauernsturm auf Wagners nicht rochierten König ausführen (2,0:4,0). Josef Ager (Brett 2) überlebte mit Glück einen sehr starken gegnerischen Königsangriff und verblieb dann mit einer Mehrfigur (3,0:4,0).

Martin Riediger (Brett 1) musste sich zu diesem Zeitpunkt mit einer dreimaligen Stellungswiederholung im Bauernendspiel zufriedengeben. Sein Gegner übersah die entscheidende Gewinnidee und so trennte man sich friedlich (3,5:4,5). Die Chancenverwertung war von beiden Mannschaften sehr dürftig. Der Punkteverlust könnte sich in der Endabrechnung um den Klassenerhalt als bitter erweisen. In jedem Fall wird die Gegnerschaft für die erste Mannschaft nicht leichter. So erwarten die Rottaler Schachspieler am 1. März die Gäste vom Drittplatzierten SK Tarrasch München in Pfarrkirchen.

Ein kurioses Ergebnis erspielte sich die zweite Mannschaft bei ihrem Auswärtsauftritt beim TV Geiselhöring. Alle acht Partien gingen unentschieden aus, sodass die Begegnung 4:4 endete.

Beim zweiten Aufeinandertreffen in der Kreisklasse West zwischen der Mannschaft von Schachclub Rottal-Inn 4 und SV Aham gab es diesmal einen 3:1-Heimsieg für die Rottaler. An Brett 1 erzwang Dr. Hans-Ulrich Rueß gegen Oliver Wöstmann eine Mattstellung und erzielte den ersten Punkt. Das kraftvolle Angriffspiel von Andreas Erhardsberger an Brett 3 konnte der Ahamer Hans Huber nicht erwidern und unterlag bald darauf. An Brett 4 einigten sich Werner Decker und Hans Meier auf remis. An Brett 2 lehnte Andreas Haider mehrere Remisangebote von Konrad Maier ab. In der Verlängerung der Partie kam es zu einem Endspiel mit jeweils einem Bauern und einem Springer, das letztendlich doch unentschieden endete.

Jugend bezwang Deggendorf

Das Jugendteam des Schachclub Rottal-Inn hat die Gäste vom Zweitbundesligisten SV Deggendorf in der Jugend-Niederbayernliga knapp mit 2,5:1,5 bezwungen und liegt jetzt auf dem vierten Platz. Aramis Slawik konnte nach Materialverlust die Partie nicht mehr halten, sodass die Gäste mit 0:1 in Führung gingen. Leander Putz auf Brett 3 spielte eine fehlerfreie Partie und glich mit einem überzeugenden Sieg zum 1:1 aus. Auf Brett 2 einigte sich Maximilian Hausleitner nach Materialabtausch mit seinem Gegner bei ausgeglichener Stellung auf Remis (1,5:1,5). Simon Ruess auf Brett 1 wurde seiner Favoritenrolle gerecht. In komplizierter Stellung realisierte er den entscheidenden Materialgewinn und stellte den Mannschaftsieg (2,5:1,5) sicher.

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