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Etwa unmotiviert gingen die Akteure in die neunte und letzte Runde der Landesliga Süd: Sowohl für den Münchner SC II als auch für den SC Rottal-Inn hatte der Ausgang nur mehr statistischen Wert. Gerhard Spiesberger (Brett 7) und Norbert Frühauf (Brett 8) remisierten ihre Partien jeweils schnell in ausgeglichenen Positionen (1,0:1,0).

Patrick Bensch (Brett 3) erlangte zwar mit den weißen Steinen gegen die Aljechin-Verteidigung Vorteile und großen Raumvorteil. Nach dem Abtausch einiger Figuren erwies sich das zuvor eroberte Terrain schwer zu verteidigen, und Schwarz erlangte die Initiative, seine Partie ging verloren (1,0:2,0). Martin Riediger (Brett 1) löste im Zentrum die Spannung zu schnell auf. Nach einigen ungenauen Zügen konnte der junge serbische Internationale Meister Nikola Radovanovic (Elo 2438) technisch einwandfrei die Vorteile verwerten (1,0:3,0).

Josef Ager (Brett 2) opferte geschickt einen Läufer, um ein Remis-Endspiel zu erreichen. Statt den Plan zu vollenden, erlaubte Ager seinem Gegner im Gegenzug seinen Läufer gewinnbringend zu opfern (1,0:4,0).

Ingo Walchs (Brett 5) opferte einen Bauern für Initiative und mögliche Königsangriffschancen. Einen Fehler Walchs konnte sein Gegner nicht zum Gewinn ausnutzen und ließ sich seinerseits einen Läufer einsperren. Dieser Materialvorteil reichte zum Gewinn (2,0:4,0).

Hans Wagner (Brett 4) musste ein paar bange Momente im Mittel- und Endspiel überstehen. Nachdem sein Gegner den Übergang in ein Turmendspiel zugelassen hatte, hatte Wagner keine Mühe, das Unentschieden zu sichern (2,5:4,5). Karl-Heinz Jergler (Brett 6) versuchte einen Bauernvorstoß am Königsflügel zu verhindern. Allerdings wurden dadurch dort seine Figuren sehr passiv, und sein Gegenüber konnte mit einem taktischen Kniff am Damenflügel einen Freibauern bilden, der zum Gewinn führte (2,5:5,5).

Insgesamt ist die Saison mit einem sechsten Tabellenplatz (bei zehn Mannschaften) zufriedenstellend verlaufen. Jegliche Aufstiegsambitionen wurden nach der Auswärtsniederlage in Haunstetten im Keim erstickt. Kurzfristig klopfte dann sogar das Abstiegsgespenst an der Tür, aber mit zwei Siegen aus den letzten drei Runden zog sich das Team um Patrick Bensch sehr gut aus der Affäre.

Unter den Stammspielern war Ingo Walch mit 6,5 Punkten aus 9 Partien der Topscorer. Er holte allein aus seinen sechs Weiß-Partien fünf Siege. Als Ersatzspieler erzielte Roland Posch die größte prozentuale Ausbeute mit 2,5 aus 3. Weitere Einzelergebnisse: Klaus Schwarzmeier (4,5/7), Andreas Wahrlich (3,5/6), Gerhard Spiesberger (1,5/3), Wolfgang Kücher (0,5/1), Norbert Frühauf (0,5/1), Karl-Heinz Jergler (4/9), Josef Ager (3/7), Hans Wagner (3/7), Patrick Bensch (3/9), Martin Riediger (3/9).

In der neunten Runde der Niederbayernliga unterlag der SC Rottal-Inn II – nur mit sechs Mann am Brett - dem SV Deggendorf II mit 3,0:5,0. Mit 7 Mannschaftspunkten und 32,5 Brettpunkten nimmt die zweite Mannschaft in der Endabrechnung den achten Platz unter zehn Mannschaften ein.

SV Deggendorf II – SC Rottal-Inn II 5,0:3,0: Franz Haselbeck – Klaus Wiedmann ½:½, Bernd Bauer – Andreas Siemens ½:½,  Rainer Tauber – Wolfgang Söder 1:0, Michael Bacholke - Rainer Hartl 1:0 kl, Franz Schmidbauer - Josef König 1:0 kl., Johann Mittermaier – Simon Rueß 0:1, Simon Staudinger – Harald Seelentag 0:1, Helmut Ertl – Andreas Erhardsberger 1:0.

Topscorer der zweiten Mannschaft waren: Simon Rueß 4,0 Pkt./5 Partien; Reinhard Rund 1,5/2; Andreas Nöhbauer 5,5/8; Harald Seelentag 2/3; Anto Deno 4,5/7;

Der SC Rottal-Inn III belegte in der Bezirksliga West mit 4,0 Mannschaftpunkten und 22 Brettpunkten den sechsten Platz. Topscorer der Saison, die bereits am 24. Februar beendet war: Christian Putz und Andreas Jungwirth mit je 4/6; Georg Putz 3,0/5; Andreas Putz 3,5/6 sowie Gerhard Angermeier mit 1,0/2 Partien.

Der SC Rottal-Inn IV hat in der Kreisklasse West (Vierer-Mannschaften) das Turnier gewonnen. Mit 7 Mannschaftspunkten und 12,5 Brettpunkten konnten sich die Rottaler vor Ergolding III und Landshut II behaupten. Zu den Topscorern gehören Simon Rueß 1,0/1, Dr. Hans-Ulrich Rueß 2,0/2; Andreas Erhardsberger 3,0/4 Partien; Werner Decker 3,5/6 und Konrad Maier mit 2,5 aus fünf Partien.

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